Kaufen statt mieten - 7 gute Gründe für Wohneigentum.
 

Das Thema „kaufen statt mieten“ wurde schon oft in Magazinen, TV-Sendungen, Zeitungsartikeln und vielem mehr abgehandelt, meistens basierend auf speziellen Marktgegebenheiten oder anhand individueller Beispiele. Aber auf was kommt es nun wirklich an, was sind die grundlegenden Argumente für den Kauf von Wohneigentum, unabhängig von einer aktuellen Zins- oder Marktentwicklung?

Klarer Fall: Wem Vermögen nicht wirklich wichtig ist, wer ein ganz ungebundenes Leben bevorzugt oder sich schlicht nichts „ans Bein binden“ möchte, für den ist die eigene Immobilie eher keine geeignete Lösung. Für alle anderen gibt es aber gute Gründe, sich mit diesem Thema näher zu befassen.

Wohneigentum in Deutschland ist - in aller Regel - der wichtigste Baustein für den privaten Vermögensaufbau. Diese sieben Gründe erklären, warum sich der Immobilienkauf lohnt:

1. Man zahlt keine Miete an fremde Kapitalanleger, sondern baut mit diesem Geld Monat für Monat sein eigenes Vermögen auf.

2. Durch den Besitz der eigenen vier Wände gewinnt man ein großes Stück Unabhängigkeit, es droht keine Kündigung vom Vermieter. Außerdem finden keine unkalkulierbaren Mieterhöhungen statt.

3. Eine Immobilie stellt einen soliden Sachwert dar, der in seiner Wertentwicklung relativ unempfindlich gegen Konjunkturschwankungen ist.

4. Gute Planungssicherheit als Erwerbstätiger, da man den - fast immer notwendigen -Finanzierungsbedarf für einen Immobilienkauf exakt kennt.

5. Mehr persönliche Gestaltungsfreiheit, man muss nicht auf die Vorgaben eines Vermieters Rücksicht nehmen.

6. Höhere Sicherheit im Alter. Wer als Rentner im eigenen (abbezahlten) Zuhause wohnt, kann seine monatliche Rente für andere Dinge einsetzen.

7. Immobilienbesitzer sind die glücklicheren Menschen.

Eine Untersuchung vom Juni 2015 der Universität Hohenheim zum Thema „Macht Wohneigentum glücklich?“ gibt ein klares Bild. Befragt wurden 2.788 Personen in Baden-Württemberg und 1.442 im restlichen Deutschland. Das Ergebnis: Rund zwei Drittel der Wohneigentümer gaben an, dass sie durch ihren Immobilienbesitz eine höhere Lebenszufriedenheit haben.

Der Effekt für das Glücksgefühl hat auch damit zu tun, dass die eigene Immobilie ein generationsübergreifendes Thema ist. Dieser emotionale Mehrwert ist also auch ein guter Grund.